Was ist besser – Immobilie in Lüneburg verkaufen oder vermieten?

Wer in Lüneburg eine Wohnung, ein Haus oder ein geerbtes Objekt besitzt, steht früher oder später vor einer sehr persönlichen und zugleich wirtschaftlich relevanten Frage: Immobilie verkaufen oder vermieten in Lüneburg – was ist jetzt die bessere Entscheidung? Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Denn zwischen Altstadt und Oedeme, zwischen Schützenplatz und Rettmer, zwischen selbstgenutztem Familienhaus und geerbter Eigentumswohnung unterscheiden sich die Ausgangslagen oft erheblich. Genau deshalb braucht es keine allgemeine Floskel, sondern eine nüchterne, lokale und zugleich menschliche Betrachtung. Lüneburg verfügt über 17 Stadtteile und Ortschaften, und schon dieser Umstand zeigt, wie stark Lage, Nachfrage und Zielgruppe innerhalb der Stadt variieren können.

Direkt hinzu kommt: Der Markt hat sich verändert. Deutschlandweit sind die Preise für Wohnimmobilien 2025 erstmals seit 2022 wieder gestiegen; laut Destatis lag das Jahresplus bei 3,2 Prozent. Parallel bleibt der Mietmarkt angespannt. In Lüneburg ist das besonders relevant, weil die Stadt weiterhin zu den gefragten Wohnstandorten im norddeutschen Raum gehört und die Mietpreisbremse nach niedersächsischer Regelung bis Ende 2029 gilt. Für Eigentümer bedeutet das: Sowohl der Verkauf als auch die Vermietung können sinnvoll sein – aber nur, wenn die Entscheidung zu Ihrer Lebenssituation, Ihrem Objekt und Ihrer Steuerposition passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verkaufen kann in Lüneburg sinnvoll sein, wenn Sie kurzfristig Liquidität brauchen, keine Vermieterpflichten übernehmen möchten oder ein guter Marktzeitpunkt für Ihr Objekt erreicht ist.
  • Vermieten lohnt sich eher, wenn Sie langfristig Vermögen aufbauen, laufende Einnahmen erzielen und von der anhaltenden Wohnraumnachfrage in Lüneburg profitieren möchten.
  • Der qualifizierte Mietspiegel 2026 der Hansestadt Lüneburg ist für Vermieter ein zentrales Instrument, weil er die ortsübliche Vergleichsmiete und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Mieterhöhungen transparent macht.
  • Bei Neuvermietungen ist in Lüneburg die Mietpreisbremse relevant; sie gilt nach niedersächsischer Regelung bis zum 31. Dezember 2029.
  • Eine tragfähige Entscheidung entsteht nicht aus Bauchgefühl allein, sondern aus einer Kombination aus Marktwert, erzielbarer Miete, Steuerfolgen, Sanierungsbedarf und persönlicher Lebensplanung.

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Warum sich die Frage in Lüneburg besonders lohnt

Lüneburg ist kein austauschbarer Markt. Die Nähe zu Hamburg, die hohe Lebensqualität, die gewachsene Stadtstruktur und die Mischung aus historischer Bausubstanz, gefragten Wohnlagen und neuen Entwicklungsflächen sorgen dafür, dass Eigentümer sehr genau hinsehen sollten. Die Hansestadt zählt 17 Stadtteile und Ortschaften, darunter Altstadt, Schützenplatz, Rotes Feld, Kreideberg, Lüne-Moorfeld, Neu Hagen, Kaltenmoor, Mittelfeld, Weststadt, Ochtmissen, Häcklingen, Rettmer und Oedeme. Bereits diese Bandbreite zeigt: Eine pauschale Empfehlung für Haus verkaufen Lüneburg oder Haus vermieten Lüneburg wäre unseriös.

Hinzu kommt, dass 2026 mehrere Stadtentwicklungs- und Wohnbauvorhaben auf der Agenda stehen. Die Hansestadt hat etwa für das Baugebiet „Am Wienebütteler Weg“ die Vergabe weiterer Baufelder angekündigt; im Jahresausblick 2026 werden außerdem wichtige Projekte und Herausforderungen der Stadtentwicklung benannt. Für Eigentümer ist das relevant, weil neue Wohnangebote, Erschließungen und Quartiersentwicklungen mittelfristig Einfluss auf Preisniveaus, Konkurrenzsituation und Zielgruppen haben können.

Was sagen die aktuellen Marktbedingungen in Lüneburg?

Wer eine Wohnung verkaufen oder eine Wohnung vermieten möchte, sollte zunächst nicht auf Schlagzeilen, sondern auf belastbare Marktindikatoren schauen. Bei Angebotsdaten liegt Lüneburg 2026 für Häuser laut ImmobilienScout24 im Durchschnitt bei rund 3.692 Euro pro Quadratmeter, Spitzenwerte reichen dort bis etwa 6.249 Euro pro Quadratmeter. Für Mietangebote nennt ImmobilienScout24 für Lüneburg im ersten Quartal 2026 im Mittel rund 11,14 Euro pro Quadratmeter, während andere Portale für das Stadtgebiet bei Angebotsmieten im Bereich von grob 12 bis 13 Euro pro Quadratmeter liegen. Solche Portalwerte sind keine amtlichen Verkehrswerte, aber sie helfen bei der Einordnung der Marktrichtung.

Rechtlich noch wichtiger ist für Vermieter der qualifizierte Mietspiegel 2026 der Hansestadt Lüneburg. Dieser basiert auf einer Fortschreibung mit Stichtag 1. September 2025 und dient als Grundlage für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Dabei zeigt schon die Basistabelle: Kleine Wohnungen erzielen pro Quadratmeter deutlich höhere Werte als große. Für 20 m² nennt der Mietspiegel 11,03 €/m², für 60 m² rund 8,99 €/m², für 94 m² rund 8,10 €/m² und für 131 m² rund 7,33 €/m², jeweils vor den konkreten Zu- und Abschlägen nach Lage, Ausstattung und Beschaffenheit. Genau deshalb ist eine seriöse Mietkalkulation ohne individuelle Einordnung des Objekts kaum möglich.

Für Eigentümer heißt das praktisch: Die Frage „verkaufen oder vermieten Lüneburg“ entscheidet sich nicht nur an einem gefühlten Preisniveau. Vielmehr geht es darum, ob Ihr Objekt heute einen überdurchschnittlichen Verkaufserlös erzielen kann oder ob seine nachhaltige Mietfähigkeit stärker ins Gewicht fällt. Gerade bei gepflegten Wohnungen in gut vermietbaren Lagen kann Vermietung sehr sinnvoll sein. Bei sanierungsintensiven Häusern oder Objekten mit großem Kapitalbedarf kann ein Verkauf dagegen wirtschaftlich sauberer sein.

Verkauf: Wann ist der richtige Weg?

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, entscheidet sich oft nicht nur für Geld, sondern auch für Entlastung. Ein Verkauf schafft Klarheit. Es gibt keinen laufenden Verwaltungsaufwand, kein Mietausfallrisiko, keine Diskussion über Reparaturen, keine Nebenkostenabrechnungen und keine langfristige Bindung. Das ist besonders dann attraktiv, wenn Sie das Kapital für eine neue Investition, eine Umschuldung, eine Scheidungsfolge, eine Erbauseinandersetzung oder für die eigene Altersplanung benötigen.

Nehmen wir ein Beispiel: Eine Wohnung mit 78 m² könnte bei einem angenommenen Verkaufspreis von 3.800 €/m² einen Bruttoerlös von rund 296.400 Euro erreichen. Zieht man Vermarktungs-, Notar- und kleinere Vorbereitungskosten ab, bleibt immer noch ein hoher Liquiditätszufluss, der sofort disponibel ist. Muss dieselbe Wohnung zuvor modernisiert werden oder wäre in den nächsten Jahren mit Sonderumlagen, Heizungsersatz oder Fassadenkosten zu rechnen, kann ein Verkauf die ruhigere und oft auch wirtschaftlich vernünftigere Lösung sein.

Ein weiterer Punkt ist die Marktphase. Deutschlandweit hat sich der Markt 2025 wieder aufgehellt; die Preise für Wohnimmobilien sind laut Destatis im Jahresdurchschnitt gestiegen. Das heißt nicht automatisch, dass jeder Eigentümer sofort verkaufen sollte. Es bedeutet aber, dass der Markt wieder eher von Stabilisierung als von Unsicherheit geprägt ist. Wer also seit Jahren Eigentümer ist, keine Halteabsicht mehr hat und die Immobilie strategisch gut platzieren kann, findet 2026 vielerorts ein besseres Umfeld vor als noch in der schwächeren Marktphase davor.

Die finanziellen Vorteile des Verkaufs

Der größte Vorteil ist die sofortige Liquidität. Außerdem entfällt das Risiko, dass künftige Sanierungen oder regulatorische Veränderungen Renditen schmälern. Gerade bei älteren Häusern ist das nicht zu unterschätzen. Schon eine neue Heizung, energetische Maßnahmen, Dacharbeiten oder Feuchtigkeitsschäden können schnell fünfstellige Summen auslösen. Wer nicht mehr langfristig halten will, sollte nüchtern prüfen, ob er dieses Risiko wirklich weitertragen möchte.

Hinzu kommt der psychologische Faktor. Viele Eigentümer unterschätzen, wie viel mentale Energie eine Immobilie bindet. Wer verkauft, beendet ein Kapitel, klar. Gerade bei geerbten Immobilien oder nach familiären Veränderungen ist das für viele kein Nebenaspekt, sondern ein entscheidendes Argument.

Die Nachteile des Verkaufs

Gegen den Verkauf spricht vor allem der Verlust eines realen Sachwertes. Wer heute verkauft, gibt zukünftige Mieteinnahmen und mögliche Wertsteigerungen aus der Hand. Das ist insbesondere dann relevant, wenn das Objekt in einer dauerhaft gefragten Lage liegt, wenig Leerstandsrisiko hat und keine größeren Investitionen anstehen.

Zudem kann die Spekulationssteuer eine Rolle spielen, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf nicht mehr als zehn Jahre liegen und keine begünstigende Eigennutzung vorliegt. Hier entscheidet nicht der allgemeine Markt, sondern Ihre individuelle Haltedauer und Nutzung. Deshalb ist vor einem Verkauf fast immer eine steuerliche Prüfung sinnvoll.

Vermietung: Wann ist Halten die bessere Strategie?

Die Vermietung ist die klassische Entscheidung für Eigentümer, die nicht nur auf den heutigen Verkaufspreis schauen, sondern auf den Gesamtwert über Jahre hinweg. Wer eine Immobilie vermieten (Lüneburg), ein Haus vermieten (Lüneburg) oder eine Wohnung vermieten (Lüneburg) möchte, setzt auf laufende Einnahmen, potenzielle Wertstabilität und langfristigen Vermögensaufbau.

Gerade in Lüneburg spricht einiges dafür, die Vermietungsoption ernst zu prüfen. Die Hansestadt verfügt über einen offiziellen Mietspiegel, die Nachfrage bleibt hoch, und rechtlich ist klar geregelt, wie ortsübliche Mieten und Mieterhöhungen einzuordnen sind. Gleichzeitig müssen Vermieter professionell kalkulieren: Bruttoeinnahmen sind nicht gleich Nettorendite.

Nehmen wir eine 80-m²-Wohnung. Wenn die am Markt erzielbare Nettokaltmiete – je nach Lage und Ausstattung – etwa 11,50 bis 12,50 €/m² beträgt, lägen die monatlichen Mieteinnahmen grob zwischen 920 und 1.000 Euro, also bei 11.040 bis 12.000 Euro pro Jahr. Wird dieselbe Wohnung mit rund 300.000 Euro bewertet, läge die Bruttomietrendite rechnerisch bei etwa 3,7 bis 4,0 Prozent. Das klingt solide, ist aber nur der erste Schritt. Abgezogen werden müssen Verwaltung, Rücklagen, Instandhaltung, nicht umlagefähige Kosten, mögliche Leerstandszeiten und steuerliche Effekte.

Die Vorteile der Vermietung

Der offensichtlichste Vorteil sind die laufenden Einnahmen. Für viele Eigentümer ist das ein Baustein der Altersvorsorge. Gleichzeitig können bei vermieteten Immobilien Werbungskosten, Schuldzinsen und Abschreibungen steuerlich relevant sein. Die Immobilie bleibt im Bestand, und bei guter Vermietbarkeit können Sie später immer noch verkaufen – dann möglicherweise zu einem höheren Preis oder nach Erreichen steuerlich günstigerer Fristen.

Vermietung ist außerdem oft die bessere Lösung, wenn das Objekt emotional einen hohen Wert hat. Ein geerbtes Elternhaus oder eine Wohnung mit familiärer Bedeutung muss nicht sofort endgültig abgegeben werden. Wer vermietet, wahrt Flexibilität. Vielleicht soll die Immobilie später von Kindern genutzt werden. Vielleicht verändert sich die eigene Lebensplanung. Vermietung hält diese Option offen.

Die Nachteile der Vermietung

Vermietung ist kein passives Sparbuch. Sie verlangt Auswahl guter Mieter, Vertragsdisziplin, Rücklagen, Dokumentation und oft auch Geduld. Hinzu kommt die rechtliche Komponente: In Lüneburg gilt die Mietpreisbremse bis Ende 2029, und der qualifizierte Mietspiegel spielt im Rahmen von Mieterhöhungen eine wichtige Rolle. Wer vermietet, muss also nicht nur wirtschaftlich, sondern auch rechtlich sauber arbeiten.

Dazu kommen Risiken wie Leerstand, Mietausfall oder größere Reparaturen. Ein Objekt, das auf dem Papier attraktiv wirkt, kann in der Praxis Rendite verlieren, wenn die Instandhaltung unterschätzt wurde. Gerade deshalb ist eine Vermietung nur dann wirklich sinnvoll, wenn das Objekt technisch, rechtlich und kaufmännisch in Ordnung ist.

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Die Lüneburg-Frage: Welche Stadtteile sprechen eher für Verkauf, welche eher für Vermietung?

Eine starre Regel gibt es nicht. Dennoch hilft ein Quartiersblick. Innenstadtnahe und gut angebundene Lagen profitieren häufig von einer breiten Zielgruppe. Familienhäuser in ruhigeren Wohnlagen wiederum sprechen andere Käufer- und Mieterschichten an. Für die Vermarktung ist deshalb entscheidend, ob sich Ihr Objekt etwa in Altstadt, Rotes Feld, Schützenplatz, Kreideberg, Lüne-Moorfeld, Weststadt, Oedeme, Rettmer, Häcklingen oder Ochtmissen befindet. Die offizielle Stadtgliederung macht deutlich, wie unterschiedlich die Teilmärkte innerhalb Lüneburgs sind.

Für eine vermietete Eigentumswohnung kann eine Lage mit dauerhaft stabiler Nachfrage besonders interessant sein. Ein sanierungsbedürftiges Haus in Randlage kann dagegen ein klassischer Verkaufsfall sein – insbesondere dann, wenn die nächste Investitionswelle bevorsteht und Sie diese nicht mehr selbst tragen möchten. Genau an diesem Punkt zeigt sich der Mehrwert eines lokalen Maklers: Nicht jede Immobilie wird mit derselben Strategie bestmöglich positioniert.

Welche steuerlichen und rechtlichen Aspekte zählen?

Steuerlich ist vor allem zu unterscheiden zwischen privatem Verkauf, privater Vermietung und der Frage, wie lange Sie das Objekt bereits halten. Beim Verkauf spielt die Zehnjahresfrist für private Veräußerungsgeschäfte eine zentrale Rolle. Bei Vermietung wirken dagegen insbesondere Werbungskosten, Schuldzinsen, Erhaltungsaufwand und Abschreibung.

Rechtlich ist in Lüneburg vor allem für Vermieter der Mietspiegel 2026 wichtig. Er ist ein qualifizierter Mietspiegel nach §§ 558 und 558d BGB und gilt als vorrangiges Begründungsmittel im Mieterhöhungsverfahren. Zudem verweist die Stadt darauf, dass in Lüneburg als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt bei Neuvermietungen grundsätzlich die Mietpreisbremse gilt; Ausnahmen bestehen unter anderem für Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet wurden, sowie für umfassend modernisierte Wohnungen.

Die richtige Entscheidung: Ein einfaches Modell

Wenn Sie nicht wissen, ob Immobilie verkaufen oder vermieten Lüneburg die bessere Lösung ist, helfen drei Fragen.

Erstens: Brauchen Sie in den nächsten 12 bis 36 Monaten Kapital?
Wenn ja, spricht viel für den Verkauf.

Zweitens: Ist Ihr Objekt technisch stabil und gut vermietbar?
Wenn ja, kann Vermietung ein starker Vermögensbaustein sein.

Drittens: Wollen Sie sich langfristig kümmern?
Wenn nein, ist Verkauf oft die ehrlichere Entscheidung.

Ein einfaches Vergleichsmodell sieht so aus:
Jahresnettomiete nach Kosten im Verhältnis zum realistischen Nettoverkaufserlös. Wenn die bereinigte Rendite niedrig ist, hohe Investitionen anstehen und Sie keinen Vermieteraufwand wünschen, gewinnt meist der Verkauf. Wenn die Rendite solide ist, das Objekt wenig Probleme macht und Sie Vermögen halten möchten, gewinnt oft die Vermietung.

Warum Neubauer Immobilien in Lüneburg hier besonders wichtig ist

Gerade bei dieser Entscheidung braucht es jemanden, der nicht nur ein Exposé erstellt, sondern die wirtschaftliche Logik hinter dem Objekt versteht. Neubauer Immobilien ist mit einem Büro in der Lünertorstraße 14 in 21335 Lüneburg vor Ort präsent und positioniert sich als Ansprechpartner für Verkauf, Vermietung und Bewertung. Genau diese Kombination ist bei der Frage „Haus verkaufen oder vermieten in Lüneburg“ besonders wertvoll, weil nicht die eine Standardlösung gesucht wird, sondern die passende Lösung für Ihr Objekt.

Fazit

Ob Sie Ihre Immobilie in Lüneburg verkaufen oder vermieten, hängt nicht nur vom Markt ab, sondern auch von Ihrem Ziel. Verkauf bedeutet Klarheit, Liquidität und Entlastung. Vermietung bedeutet Bestand, laufende Einnahmen und langfristige Perspektive. 2026 ist in Lüneburg beides möglich – aber nicht beides zugleich die beste Wahl. Der richtige Weg entsteht aus Marktwert, Mietpotenzial, Steuerfolgen, Sanierungsbedarf und Ihrer persönlichen Lebenssituation.

Wer heute vorschnell verkauft, verliert womöglich einen wertvollen Vermögensbaustein. Wer vorschnell vermietet, bindet sich möglicherweise an Aufwand und Risiken, die nicht zur eigenen Lebensplanung passen. Deshalb ist die beste Entscheidung selten die schnellste, sondern die sauber gerechnete.

FAQ: Immobilie verkaufen oder vermieten in Lüneburg

Was sind die aktuellen Marktbedingungen in Lüneburg – verkaufen oder vermieten eher attraktiv?

Beides kann attraktiv sein. Für den Verkauf spricht die bundesweite Marktstabilisierung mit wieder steigenden Wohnimmobilienpreisen im Jahr 2026. Für Vermietung spricht der weiterhin regulierte und nachfragegetriebene Mietmarkt in Lüneburg mit qualifiziertem Mietspiegel und angespanntem Wohnungsmarkt.

Nach der Preisfestlegung beginnt die Vermarktungsphase. Diese umfasst die Erstellung eines professionellen Exposés, hochwertige Immobilienfotos, gegebenenfalls virtuelle Rundgänge sowie die Platzierung auf relevanten Online-Portalen und im regionalen Netzwerk. Auf die Vermarktung folgen Besichtigungen, bei denen Kaufinteressentinnen und -interessenten die Immobilie kennenlernen und Rückfragen stellen. In gefragten Lagen Lüneburgs kommt es häufig bereits nach wenigen Wochen zu ersten Kaufangeboten.

Nach erfolgreichen Preisverhandlungen wird der Kaufvertragsentwurf erstellt und beim Notar beurkundet. Anschließend erfolgt die Kaufpreiszahlung sowie die Eigentumsübertragung im Grundbuch. Insgesamt dauert ein Immobilienverkauf in Lüneburg im Durchschnitt etwa drei bis fünf Monate – bei stark nachgefragten Objekten oft auch deutlich kürzer.

Als Angebotswerte liegen Häuser in Lüneburg laut ImmobilienScout24 im Schnitt bei rund 3.692 €/m². Bei Mietangeboten bewegt sich das Niveau je nach Quelle und Objekt grob um 11 bis 13 €/m². Der qualifizierte Mietspiegel 2026 arbeitet dagegen mit einer Basis-Nettokaltmiete je nach Wohnfläche und anschließendem Zu- und Abschlagssystem.

Formel: Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kauf- oder Marktwert mal 100. Beispiel: 950 Euro Monatsmiete ergeben 11.400 Euro pro Jahr. Bei einem Marktwert von 300.000 Euro entspricht das 3,8 Prozent Bruttorendite. Aussagekräftig wird die Rechnung aber erst nach Abzug von Rücklagen, Verwaltung, Leerstand und nicht umlagefähigen Kosten.

Wenn Sie Kapital benötigen, keine Vermieterpflichten möchten, steuerlich günstig verkaufen können oder größere Investitionen anstehen. Auch bei Erbengemeinschaften, Trennungen oder schwierigen Sanierungsfällen ist der Verkauf oft die pragmatischere Lösung.

Wenn das Objekt gut vermietbar ist, technisch solide dasteht, eine vernünftige Rendite abwirft und Sie langfristig Vermögen halten wollen. Besonders sinnvoll ist Vermietung oft bei guten Wohnungen mit stabiler Nachfrage und überschaubarem Instandhaltungsrisiko.

Mietausfall, Leerstand, Instandhaltung, Rechtsstreitigkeiten und falsche Mietpreisannahmen. Zusätzlich müssen Sie die Mietpreisbremse, den Mietspiegel und die rechtssichere Dokumentation von Mieterhöhungen beachten.

Sofortige Liquidität, keine laufende Verantwortung, kein Mietausfallrisiko, keine Nebenkostenabrechnung und klare Vermögensumschichtung.

Regelmäßige Einnahmen, mögliche steuerliche Vorteile, langfristiger Vermögensaufbau und Flexibilität, das Objekt später immer noch zu verkaufen oder familienintern zu nutzen.

Eine sehr große. Wer Ruhe, Kapital und klare Verhältnisse braucht, entscheidet sich oft für den Verkauf. Wer Reserven hat, langfristig denkt und Eigentum behalten will, eher für Vermietung. Gerade bei geerbten Immobilien ist die emotionale Dimension oft fast so wichtig wie die wirtschaftliche.

Prüfen Sie Marktwert, erzielbare Miete, Zustand des Objekts, Investitionsbedarf, Steuerfolgen, Restschuld, Zeitaufwand, familiäre Ziele und Ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis. Wenn mehrere Punkte gegen Halten sprechen, ist Verkauf meist der sauberere Weg. Wenn viele Punkte für den Bestand sprechen, ist Vermietung oft sinnvoller.

Quellen

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